Druckdatenanleitung

Beschnittzugaben / Überfüller

OFFENES ENDFORMAT

Unter einem offenen Endformat verstehen wir das Format, das entsteht, wenn Sie Ihr Endprodukt komplett aufklappen.

GESCHLOSSENES ENDFORMAT

Unter dem geschlossenen Endformat verstehen wir das Format, das Sie sehen und messen können, wenn Sie Ihr Endprodukt in seiner fertigen Form in den Händen halten. Dies ist auch das Format, das Sie bei Ihrer Bestellung angeben bzw. auswählen.

Nutzen Sie zur Erstellung Ihrer Dokumente unsere kostenfreien Druckvorlagen.
Diese finden Sie auf unserer Homepage unter dem Menüpunkt Service.

Legen Sie Dokumente immer im offenen Endformat zuzüglich umlaufend 3 mm Beschnittzugabe/Randanschnitt an, um zu verhindern, dass wichtige Informationen angeschnitten werden.

  • 3 mm bei Werbetechnik-Produkten, Verpackungen, Präsentationsmappen, Klatschpappen und Monatskalendern
  • 30 mm bei Leinenbilder auf Keilrahmen

Texte und Bilder sollten Sie mindestens 3 mm vom Rand des Endformates entfernt platzieren. Bei Kalendern, Schreibblöcken und Broschüren mit Wire-O-Bindung berücksichtigen Sie aufgrund der Bindung bitte einen Abstand von 20 mm an der Bindungsseite. Ziehen Sie Hintergrundgrafiken und Bilder, die bis zum Rand des Dokumentes reichen sollen, bis in den Anschnittbereich hinein, um Blitzer (weiße Ränder nach dem Beschneiden) zu vermeiden.

Sollten Sie keinen Profi-Datencheck ausgewählt haben, werden Formate, die von den Angaben in Ihrer Bestellung abweichen, automatisch auf das bestellte Format ohne Beschnittzugabe/Randanschnitt skaliert.

Achten Sie beim Platzieren von Bildern und Texten in Broschüren besonders auf den Sicherheitsabstand zum Rand (wegen des Bundversatzes).

Mehrseitige Produkte

Für Broschüren legen Sie bitte alle Seiten als fortlaufende Einzelseiten, beginnend mit der Titelseite an. Diese Einzelseiten übermitteln Sie uns bitte in einem PDF-Dokument.

Beim Erstellen von PDF-Dateien gilt es, einige Voreinstellungen zu berücksichtigen! Beachten Sie hierzu die Informationen zum Speichern von Dateien in dieser Anleitung!

  • Vergessen Sie bitte nicht, überflüssige Seiten vor dem endgültigen Speichern aus der Datei zu entfernen.
  • Gewünschte weiße Seiten müssen in der Datei verbleiben.
  • Bei der Übermittlung von einzelnen Dateien muss in den Dateibezeichnungen die Seitenzahl enthalten sein.
  • Eine Sortierung nach den Seitenzahlen im Dokument wird nicht vorgenommen.
  • Getrennte Seiten für Broschüren
  • Bei Foldern müssen nebeneinanderliegende Seiten als eine Seite angelegt werden, d.h. vormontiert.

Vormontierte Seiten für Folder:

Bundverdrängung

Beim Falten von klammergeheften Broschüren mit hohem Seitenumfang kommt es zu einem Treppeneffekt, die sogenannte Bundverdrängung da es die mittleren Seiten nach außen treibt. Wenn anschließend die Broschüre an dieser Stelle beschnitten wird, sind die inneren Seiten dementsprechend kürzer. Damit randnahe Objekte wie Seitenzahlen, Linien und andere Elemente nicht angeschnitten werden oder zu nahe an der Papierkante stehen, sollte von Ihnen bereits beim Erstellen von Druckdaten die Verdrängung berücksichtigt werden. Halten Sie dazu unbedingt einen Sicherheitsabstand von 5 mm zur Papierkante ein. Ab 32-seitigen Broschüren empfehlen wir den Sicherheitsabstand zu vergrößern. Da der Bundversatz abhängig von der Grammatur und der Seitenanzahl berechnet wird, legen Sie diesen mit folgenden Seitenverdrängungen an:



Broschüren mit Klebebindung

KERN:

Legen Sie bitte alle Kernseiten als fortlaufende Einzelseiten an. Die erste und letzte Seite des Kern werden zur optimalen Haltbarkeit der Broschüre auf den Umschlaginnenseiten 5 mm überklebt, dadurch gehen 2 mm sichtbare Gestaltungsfläche verloren.

Wir empfehlen daher einen Sicherheitsabstand zum Bund von 5 mm.
 

UMSCHLAG:

Der Umschlag muss komplett montiert und mit Rücken angelegt sein. Die Breite des Rückens variiert dabei je nach Seitenumfang und der Papiergrammatur.

DATENAUFBEREITUNG

Bitte liefern Sie je eine separate Datei für Umschlag und Inhaltsseiten:
Datei Inhaltsseiten:
beginnt mit rechter Seite (Seite 1), endet mit linker Seite
Datei Umschlag:
Seite 1 = Rückseite außen (U4) + Rücken außen + Titelseite außen (U1)
Seite 2 = Titelseite innen (U2) + Rücken innen + Rückseite innen (U3)

Weiterführende Informationen zum Anlegen Ihrer Druckdaten sowie sämtliche Tabellen zu den Rückenstärken entnehmen Sie bitte den entsprechenden Datenblättern der jeweiligen Produkte.

Auflösungen

Wir empfehlen für die meisten Druckprodukte eine Bildauflösung von mindestens 250 dpi bei Graustufen und Farbbildern (bei Originalgröße) um ein optimales Druckergebnis zu gewährleisten. Bitte beachten Sie bei folgenden Produkten eine abweichende Auflösung:

  • Auflösung von mind. 150 dpi – Plakate, Werbetechnik-Produkte mit Text
  • Auflösung von mind. 100 dpi – Werbetechnik-Produkte

Strichbilder (z.B. Texte mit einer niedrigen Schriftgröße und Zeichnungen) sollten mit einer Auflösung von 1200 dpi angelegt werden, um „Sägezahneffekte“ zu vermeiden. Diese entstehen, weil Strichbilder im Gegensatz zu Abbildungen mit fließenden Übergängen harte Farbkanten und hohe Kontraste aufweisen.

Legen Sie Ihre Grafiken und Bilder von vornherein in der richtigen Größe und Auflösung an. Ein späteres Erhöhen der Auflösung bzw. Skalieren (Vergrößern) führt zu einer Verschlechterung der Qualität.

Je höher die Auflösung umso größer die Datenmenge. Um diese zu reduzieren, empfehlen wir Ihnen, Ihre Bilder auf den Ausschnitt zu beschneiden, den Sie verwenden möchten.

Farben und Sonderfarben

Sonderfarben sind vordefinierte Volltonfarben sowie definierte Basisfarbtöne, also feste Farbnuancen, deren Vorteil darin besteht, dass sie separat gemischt und dadurch im Druck als Einzelfarbe aufgetragen werden. Das bedeutet, sie werden stets im exakt gleichen Verhältnis gemischt und bieten daher eine hohe Sicherheit für immer gleich bleibende Farbigkeit und somit bestmögliche, farbgetreue Reproduzierbarkeit.

Es gibt verschiedene Anbieter von sogenannten Sonderfarben:

  • Pantone (Hexachrome)
  • HKS
  • RAL

Digital Laut GmbH:Store verwendet ausschließlich Pantone-Farben. Pantone-Farben mit metalischen Anteilen wie Gold und Silber sind leider nicht möglich!

HKS- und Pantone-Sonderfarben lassen sich grundsätzlich auch in CMYK-Farben wandeln. Dabei kann es aber zu Abweichungen in der Farbe kommen.

Anlegen von Farben und Farbmodus

Legen Sie Ihre Dokumente in Graustufen, CMYK oder als Sonderfarbe an, nicht als RGB! Legen Sie HKS- und Pantone-Sonderfarben als solche an und achten Sie auf die korrekte Angabe der Farbnamen, um Farbverfälschungen zu vermeiden.
HKS K bzw. Pantone C für Kunstdruck-/Bilderdruckpapiere
HKS N bzw. Pantone U für Naturpapiere
Entfernen Sie vor dem Speichern alle überflüssigen Farben (z.B. aus Ihrer Farb- oder Mischpalette), damit für den Druck wirklich nur die von Ihnen gewünschten Farben verwendet werden.

Legen Sie bitte keine vorseparierten Dateien an! Das heißt, dass Sie Ihre Datei nicht in vier verschiedene Ebenen aufspalten sollen (jeweils eine für die Farben Cyan, Magenta, Yellow , Key). Wir empfehlen Grauflächen in einer Schwarzabstufung anzulegen um ein einwandfreies Druckergebnis zu erzielen. Bei Grauflächen, die mit 4 Farben angelegt sind, kann es zu Farbschwankungen kommen.

Druckmaschinen drucken vierfarbig in CMYK. RGB ist in erster Linie für die Darstellung von Farben am Bildschirm geeignet.

Schriften oder Fonts

Stellen Sie Schriften, Logos und andere Elemente nicht zu dicht an den Seitenrand, da diese sonst angeschnitten werden könnten. Wir empfehlen einen Abstand von 3 mm zum Seitenrand (siehe Beschnittzugabe / Überfüller).
Die Schriftgröße sollte mindestens 6 pt betragen, um eine gute Lesbarkeit sicher zu stellen. Beachten Sie bitte, dass die allgemeine Lesegröße für Texte 12 pt ist. Je größer Ihr Produkt, desto größer die optimale Schrift. Das heißt, 6 pt sind beispielsweise für Visitenkarten eine vertretbare Größe, jedoch auf Plakaten oder Flyern so gut wie nicht mehr lesbar.

Schriften müssen in Pfade konvertiert oder ins Dokument eingebettet sein, um Probleme mit der Schriftweite etc. von vornherein zu verhindern. Diese können immer dann entstehen, wenn die Druckerei nicht über die von Ihnen verwendete Schrift verfügt. Besonders bei der Verwendung von schwarzen Texten sollten Sie keine Mischfarbe (CMYK) verwenden, sondern Schwarz mit 100% im K-Kanal anlegen.

Es gibt Standardschriften, die auf den meisten PCs installiert sind. Es gibt jedoch auch programmtypische Schriften, die nicht auf jedem Rechner installiert sind und damit nicht angezeigt werden können bzw. in eine Standardschrift gewandelt werden. Um dies zu vermeiden müssen die Schriften eingebettet werden.

Vermeiden Sie Schriften wie „Kalinga“ und „Kartiga“, da es bei diesen zu Fehlern im Druckbild kommen kann. Ist eine Nutzung unvermeidbar, sind die Schrift in Pfade/Kurven zu konvertieren.

Schriften, die sich in ihrer Helligkeit nicht wesentlich vom Hintergrund abheben, sind schwer lesbar. Die Schriftgröße ist stets an die Größe des Endproduktes anzupassen um eine Lesbarkeit sicher zu stellen.

Rechtschreibung und Satz

Wir übernehmen keine inhaltliche Kontrolle. Überprüfen Sie bitte bei mehrseitigen Dokumenten bzw. bei Dokumenten mit Falz, ob die Ausrichtung und die Reihenfolge der Seiten eindeutig erkennbar ist. Dies gilt vor allem für Gestaltungen, bei denen Vorder- und Rückseite bedruckt werden. Legen Sie hierfür die Rückseite analog zur Vorderseite in Ihrer Druckdatei an.

Linien

Verwenden Sie keine Haarlinien. Diese sind zu dünn um ordnungsgemäß gedruckt zu werden. Linien sollten mindestens 0,2 pt stark sein. Wir empfehlen Ihnen, keine Rahmen zu verwenden, die als Umrandung für das gesamte Dokument (Endformat) dienen sollen, da diese durch die branchenübliche Anschnitt-Toleranz angeschnitten werden können.

Linien, die mit einer zu geringen Stärke angelegt sind, werden von unseren Prüfprogrammen automatisch verstärkt. Achten Sie bitte darauf, dass sich in Ihrem Dokument keine Linien mit einer Strichstärke von 0 pt verstecken, die dadurch zum Vorschein kommen könnten.

Postkarten

Postkarten können im Hoch- und Querformat angelegt werden, wobei die Rückseite stets ein Querformat sein muß, damit sie den allgemeinen Lesegewohnheiten entspricht und automatisch verarbeitet werden kann bzw. problemlos von der Post übermittelt werden kann. Legen Sie beide Seiten einzeln an und achten Sie auf die Ausrichtung und korrekte Bezeichnung. D.h. legen Sie Ihre Vorderseite so an, dass man den Text „normal“ lesen kann bzw. die untere Kante unten im Bild ist. Bezeichnen Sie die Vorderseite als Bildseite und die Rückseite als Adress-Seite.

Übrigens: Bei unseren Druckvorlagen finden Sie auch passende Vorlagen für Ihre Postkartenrückseite
 

Nebenstehende Zeichnung zeigt Ihnen, wie Vorder- und Rückseite von unserer Druckvorstufe standardmäßig für Sie angeordnet werden.


Perforationen

BROSCHÜRE MIT UMSCHLAG

  • mind. 1 cm vom Bruch entfernt
  • nicht im Rücken liegend
  • 1 Perforationslinie für 4-seitigen Umschlag
  • max. 2 Perforationslinien für Faltumschläge
  • Perforationslinie parallel zum Rücken
  • keine Perforation bei Grammaturen unter 90 g/m2

FLYER

  • mind. 1 cm vom Rand entfernt
  • der Mindestabstand zueinander sollte 1 cm betragen
  • max. 6 parallele Perforationslinien
  • max. 1 orthogonale Perforationslinie

FALZFLYER / FOLDER

  • mind. 1 cm vom Falz entfernt oder im Falz/Bruch liegend
  • max. 3 Perforationslinien
  • Perforationslinien parallel zum Falz
  • Mindestabstand zwischen den Perforationslinien: 6 cm

Perforationen dienen dem vereinfachten Abtrennen von Teilen des Produktes. Sie kommen immer dann zum Einsatz, wenn Kontaktdaten oder andere wichtige Informationen auch losgelöst vom eigentlichen Kommunikationsmittel oder Printprodukt zur Verfügung stehen sollen. Dabei gibt es für die verschiedenen Formate Ihres Druckproduktes einige grundlegende Dinge zu beachten.

Beim Speichern ist darauf zu achten, dass keine Hilfslinien angelegt werden, die die Perforationslinie markieren, aber nicht gedruckt werden sollen. Wir benötigen zum Platzieren der Perforation lediglich eine Vorlage. Sie markieren am Besten die Linie und speichern das Bild als separate Datei, die Sie entsprechend benennen (z.B. Auftragsnummer_Perforationsvorlage.jpg). Sie haben die Möglichkeit bis zu 6 Perforationslinien für Ihre Druckprodukte anzulegen, wobei diese parallel zueinander verlaufen müssen. Bei 1- und 2-seitigen Druckprodukten ist maximal 1 orthogonal (rechtwinklig) zulaufende Perforationslinie möglich (muss nicht von einer Seite zur anderen durchlaufend sein).

Legen Sie keine Hilfslinien an, die der Markierung von Perforationslinien dienen und nicht gedruckt werden sollen. Wir benötigen lediglich eine Vorlage, auf der deutlich zu erkennen ist, wo die Perforation platziert werden soll.

Perforationen sind aufgrund der Papierstärke erst ab einer Grammatur von mehr als 80 g/m2 möglich. Achten Sie bitte auf die Angaben zu den entsprechenden Produkten.

Aufkleber

Weißdruck hinter Farbflächen

Anlegen der Druckdaten

  • Flächen, die weiß hinterdruckt werden sollen, duplizieren
  • Das Duplikat als Sonderfarbkanal anlegen und hinter die eigentliche Farbfläche legen
  • Der Sonderfarbkanal muss in 100 % Vollton (nicht Weiß) angelegt und mit dem Namen „Weiss“ bezeichnet werden sowie auf „Überdrucken“ stehen
  • keine Farbverläufe, Transparenzen, Farbraster, Tonwerte sowie keine grafischen Effekte (Schlagschatten, Schein nach außen, Verläufe usw.)

Die mit der Sonderfarbe hinterlegten Flächen werden damit weiß hinterdruckt.

Datenanlieferung

  • als PDF-Datei ohne Farbkonvertierung
  • es gelten die allgemeinen Vorgaben für PDF-Dateien

Vollflächiger Weißdruck

Anlegen der Druckdaten

  • Eine Fläche in der Größe und Form des Aufklebers (rund, oval, rechteckig o. quadratisch) anlegen
  • Diese Fläche als Sonderfarbkanal anlegen und hinter das eigentliche Motiv legen
  • Der Sonderfarbkanal muss in 100 % Vollton (nicht Weiß) angelegt und mit dem Namen „Weißdruck“ bezeichnet werden sowie auf „Überdrucken“ stehen
  • keine Farbverläufe, Transparenzen, Farbraster, Tonwerte sowie keine grafischen Effekte (Schlagschatten, Schein nach außen, Verläufe usw.)

Der gesamte Aufkleber wird damit weiß hinterdruckt.

Datenanlieferung

  • als PDF-Datei ohne Farbkonvertierung
  • es gelten die allgemeinen Vorgaben für PDF-Dateien

Druckreife Daten erstellen

DATEIFORMATE

Verwenden Sie zum Speichern Ihrer Druckdaten bitte nur geschlossene, nicht mehr bearbeitbare Formate wie:

  • PDF
  • JPG
  • TIFF
  • EPS

MS Excel, Word oder PowerPoint erzeugen keine druckfertigen Daten.
 

In CorelDRAW erzeugte PDFs können eine fehlerhafte Farbdarstellung aufweisen. Erstellen Sie deshalb aus CorelDRAW nur JPEG-Dateien.

Aus Photoshop erzeugte TIFFs und PDFs müssen auf die Hintergrundebene reduziert werden, um Probleme zu vermeiden.

Verwenden Sie keine vorseparierten DCS EPS Dateien, hier kann es zu einem abweichenden Druckbild kommen.

VORGABEN

Das Speichern des Dokumentes ist über „Speichern unter“ oder „Exportieren“ unter dem Menüpunkt Datei möglich. Je nach Programm öffnen sich weitere Fenster in denen Farbmodus, Qualität und Auflösung eingestellt werden können.

  • Farbmodus: CMYK
  • Auflösung: 250 dpi (produktabhängig)
  • Qualität: maximal
  • Farbprofil: ISO Coated v2 300% (ECI)

Bitte verwenden Sie keine Transparenzen, sondern reduzieren Sie Ihre Druckdatei auf die Hintergrundebene.
 

Muster/Pattern, Formularfelder und Beschneidungspfade (im Photoshop) sind nicht zulässig.
 

Weitere Vorgaben entnehmen den vorangegangenen Seiten.

DATEIBENENNUNG

Benennen Sie Ihre Dateien bitte eindeutig (Auftragsnummer, Seitenreihenfolge bei Einzelseiten), z.B:

  • AU123456-Broschuere-S1,
  • AU123456-Broschuere-S2,
  • usw.

Beim Anlegen des Dateinamens nutzen Sie bitte keine Sonderzeichen, Umlaute oder Leerzeichen.

DATEIGRÖSSE

Die maximale Datenmenge Ihrer Druckdaten pro Auftrag darf 2 GB nicht überschreiten. Passen Sie ggf. Bilder bzw. die Auflösung an, unter Berücksichtigung unserer Mindestvorgaben. Eine Zusammenfassung Ihrer Daten als ZIP- oder RAR-Archiv ist ohne weiteres möglich.

PDF-Dateien erstellen

Dateien im PDF-Format sind für Sie und uns der sicherste Weg, hochwertige Druckprodukte zu erzeugen, da dieses Format speziell für den Datenaustausch zwischen Vorstufenbetrieben entwickelt wurde. Zur Erstellung von druckfähigen PDF-Dateien ist der kostenlose Acrobat Reader nicht ausreichend. Hierfür gibt es die kostenpflichtige Acrobat-Vollversion. Oder Sie nutzen die Möglichkeiten Ihrer Layoutprogramme. Dabei sind jedoch einige Einstellungen zu beachten, um eine perfekte PDF-Datei zu erzeugen.

Beim Erstellen von PDF-Dateien direkt aus dem Layoutprogramm verwenden Sie bitte den PDF/X-Standard (PDF/ X3-Standard oder PDF/X1a-Standard). Wir empfehlen beim Speichern auf die zusätzliche Einstellung der Kompatibilität 1.3 zu achten. Dadurch werden Probleme, welche bei der Weiterverarbeitung der Dateien mit Ebenen und Transparenzen in unserem Workflow entstehen können, verhindert. Dies gilt insbesondere für Programme, die bei der PDF-Erstellung keine PDF/X-Standards unterstützen.

Basis-Datencheck

Unser kostenloser Basis-Datencheck ist immer inklusive und beinhaltet die Prüfung folgender Punkte:

  • Korrektes Dateiformat Ihrer Druckdaten (pdf, jpg, eps, tiff)
  • Anzahl der Seiten
  • Korrektes Format

    Wenn möglich wird bei Abweichungen automatisch auf das bestellte Format (ohne Beschnitt) skaliert, bitte beachten Sie, dass es bei einer Skalierung von einem kleineren in ein größeres Format (z.B. DIN A6 ☞ DIN A4) zu einer schlechteren Auflösung kommt sowie dass kein Beschnitt hinzugefügt wird.

  • Ausgeschossene Daten bei Foldern mit mehr als 4 Seiten (korrekte Anordnung der Seiten)
  • Bindung bei Broschüren eindeutig
  • Perforationslinien angegeben und möglich
  • Datei in Graustufen angelegt, wenn 1-farbig (schwarz) bestellt - sollte diese nicht 1-farbig (Graustufen) angelegt sein, wird sie entsprechend umgewandelt. Dies kann zu Farbabweichungen führen!
  • Sonderfarben korrekt angelegt (wenn Pantone bestellt)
  • Umwandlung in CMYK wenn Daten in RGB oder Sonderfarben

    Bei einer Umwandlung von RGB/Sonderfarben in CMYK kann es zu Farbabweichungen kommen.

  • Alle Schriften eingebettet

Sollten beim Basis-Datencheck bei den einzelnen Punkten Probleme auftreten, informiert Sie unser Kundenservice umgehend per E-Mail. Bitte beachten Sie, dass bei einem falschen Format und Daten im Farbmodus RGB bzw. bei enthaltenen Sonderfarben (wenn Pantone bestellt)

Profi-Datencheck

Wenn Sie sicher sein möchten, dass Ihre Druckdaten ein optimales Druckergebnis liefern, wählen Sie unseren Profi-Datencheck. Gegen einen Aufpreis überprüfen wir zusätzlich zum Basis-Datencheck die folgenden Punkte für Sie:

  • Sind keine Transparenzen/Ebenen vorhanden (bei PDF-Dateien)
  • Korrektes Format

    Unser Kundenservice informiert Sie, wenn das Format nicht mit Ihrer Bestellung übereinstimmt, sowie wenn die Möglichkeit besteht, dass eine Skalierung unsererseits erfolgen kann.

  • Korrekter Beschnitt von mind. 3 mm
  • Korrekte Falzart und Falzposition bei Foldern (Zickzack- oder Wickelfalz, Quer- oder Hochformat)
  • Ausreichender Abstand von Logos und Schriften zum Beschnitt von mind. 3 mm
  • Farben korrekt im CMYK-Farbmodus angelegt

    Unser Kundenservice kontaktiert Sie, falls Ihre Daten nicht in CMYK angelegt sind. Auf Wunsch können wir Ihre Daten umwandeln, was aber zu Farbabweichungen führen kann.

  • Ausreichende Auflösung (generell mind. 250 dpi, bei Plakaten mind. 100 dpi)

Sollten beim Profi-Datencheck bei den einzelnen Punkten Probleme auftreten, informiert Sie unser Kundenservice umgehend per E-Mail. Eine automatische Anpassung nehmen wir beim Profi-Datencheck nicht vor.